Die Zwischenklärung
Die Zwischen- oder Vorklärung besteht meist aus Längsbecken. Das Wasser durchströmt diese Becken vertikal. Die
Schlammflocken oder
Biomasse setzt sich dabei langsam am Boden ab. Der Beckenboden hat leichtes
Gefälle
in Richtung zu den Schlammtrichtern. Die in den Becken montierten Bandräumer
schieben den
Schlamm auf dem Boden entlang zu den Trichtern von wo er dann zum Teil
zurück in das Belebungsbecken
, zum anderen Teil als Überschuß in die Faulbehälter gepumpt wird. Der
Schlamm welcher
zurück ins Belebungsbecken gefördert wird nennt man RS-Schlamm oder
Rücklaufschlamm. Die Menge
des RS-Schlamm richtet sich nach dem Abwasserzufluß zur Kläranlage. Das
Verhältnis Rohabwasser
und RS-Schlamm liegt meist bei 1:1.
Die Stoffe welche leichter als Wasser sind werden in der Zwischenklärung
ebenfalls mittels
den schon beschriebenen Bandräumer (auf seinem Rücklauf) von der
Wasserobfläche abgezogen
und in die Faulbehälter gepumpt. Diese Schwimmstoffe bestehen aus Fetten ,
Kunststoffpartikeln
und Ähnlichem. Gerade die als Ohrenstäbchen bekannten Kunststoffe
verursachen in der
Abwasserreinigung große Kosten, welche letzten Endes die Abwassergebühren
verteuern.
Nach dem Passieren der Zwischenklärung ist das Abwasser bereits von den
gröbsten Verunreinigungen
befreit. Vor etwa 30 Jahren war die Abwasserreinigung an dieser Stelle
bereits vorbei, die noch
im Wasser enthaltenen Phosphate , Nitrat und Ammonium wurden nicht weiter
behandelt. Das übelriechende teilgeklärte Abwasser wurde in den Vorfluter entlassen.
Bandräumer und Fettrinne
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